Grundschule Gevelndorf
Gemeinschaftsgrundschule der Stadt Lüdenscheid
Brockhauser Weg 34 58507 Lüdenscheid Tel. 02351 9548790 Fax 02351 95487920
mit Teilstandort Hermann-Gmeiner
Schulstraße 105 58513 Lüdenscheid Tel. 02351 9977590 Fax 02351 99775920
e-mail:info@grundschule-gevelndorf.de
Schulprogramm Stand Bearbeitung: 15.03.11
Allgemeiner Teil für beide Schulen gleich, standortbezogene Dinge werden gekennzeichnet
Hinweis auf „neue“ homepage, Schulordnung wird dort zur Diskussion eingestellt
1. Darstellung der Schule (Kooperation?)
1.1. Gevelndorf
1.2. Hermann-Gmeiner
2. Leitbild der Schule (Kooperation?)
- Hermann-Gmeiner + friedliche Schule
3. Pädagogische Grundorientierung
4. Erziehungsauftrag
- Anhang Erziehungsvereinbarung
- Schulordnung HG
5. Leistungsbeurteilung
Grundsätze
5.1. Deutsch
5.1.1. mündlicher /schriftlicher Sprachgebrauch
5.1.2.Rechtschreibung
5.1.3.Lesen
5.1.4.Sprache untersuchen
muss mit RiLi Übereinstimmen
5.2. Mathematik
5.3. Englisch
5.4. Sachunterricht / Religion
5.5. Musik
5.6. Kunst
5.7. Sport / Schwimmen
6. Unterricht
6.1. allgemeine Kriterien
6.2. Kooperation der Standorte
6.3. Individuelle Förderung
6.4. Schüler mit Migrationshintergrund
7. Lernen lernen
8. außerunterrichtliche Aktivitäten/ Schulleben
9. Gender Mainstreaming
10. Medienkonzept
10.1. Allgemeine Grundsätze
10.2. Medienkompetenz für Lehrer und Schüler
11.Elternarbeit und Kooperation
11.1. Hort des Fam. Zentrum Gevelndorf
11.2. SOS-Kinderdorf mit Familienzentrum Rappelkiste
11.3. Sportvereine
1. Darstellung der Schule
- Verbundschule
- Schülerdaten
a) Gevelndorf
- siehe Steckbrief Gevelndorf (als Fließtext)
- geschichtlicher Werdegang
Grundschule Gevelndorf e.V.
Brockhauser Weg 34
58507 Lüdenscheid
Fon: 02351 52206
Fax: 02351 52206
… wir über uns … auch für andere, nach der JHV vom 07.10.10…
Der Betreuungsverein wurde 1996 gegründet.
Im Schuljahr 2010/2011 werden wieder über 50 Schüler betreut.
Mitgliedsbeitrag: 12 Euro im Jahr ( wird verteilt auf 12 Monatsbeiträge )
Monatsbeitrag: 32 + 1 Euro bei einem Kind, 48 + 1 Euro bei Geschwisterkindern
die Öffnungszeiten während der Schulzeit:
von 7.15 Uhr bis zum Unterrichtsbeginn, nach den Osterferien ab 7.30 Uhr,
nach Unterrichtsende bis 13.40 Uhr
die Hausaufgabenbetreuung:
MontagbisFreitag von 11.40 bis spätestens 14 Uhr
das Betreuungsteam:
Heidrun Klute, Daina Hohmann, Rosanna Mancino,
Annegret Rothe und Riccarda Wojciechowski
die ehrenamtlich Verantwortlichen:
1. Vorsitzender: Christiane Hüttebräucker, Tel. 51948
2. Vorsitzende: Susanne Stadtmüller , Tel. 29571
Kassenprüfer: Christiane Rosenbach (2010/2012 ) und Heike Pieper ( 2009/2011 )
Kassenwart: Sandra Kluge, Tel. 458597
Anmeldungen / Kündigungen:
Anmeldeformulare gibt es in der Betreuung und im Schulsekretariat.
Bis zum 30.4. kündigen, dann ist zum Schuljahresende das Betreuungsverhältnis beendet.
besondere Öffnungszeiten, an den beweglichen Ferientagen:
von 7.30 bis 13.30 Uhr
Rosenmontag,07.03.11--Freitag,03.06.11--Freitag,24.06.11
Sie werden rechtzeitig angeschrieben, um ihr Kind verbindlich anzumelden.
Die Schulbusse fahren nur an Schultagen,
nicht in den Ferien und auch nicht an den beweglichen Ferientagen .
b) Hermann-Gmeiner
Die Hermann-Gmeiner-Schule liegt im Norden Lüdenscheids und wird hauptsächlich von Kindern aus Rathmecke, dem Dickenberg, Dünnebrett und Eggenscheid besucht.
Die Grundsteinlegung erfolgte 1956, die Einweihung 1958.
Die Struktur der Schulgemeinde ist geprägt von einer breiten Vielschichtigkeit. Ein Teil der Kinder stammt aus Familien, die sehr an der Erziehungs- und Bildungsarbeit der Schule interessiert sind und diese nach Kräften unterstützen und fördern. Ein anderer Teil kommt aus Familien, die man allgemein als eher bildungsfern bezeichnet und deren Mitarbeit in der Schule nur gelegentlich deutlich wird. Ein recht hoher Anteil der Kinder hat einen Migrationshintergrund, der besondere Förderbedarfe bedingt.
Zum Einzugsbereich gehört auch das SOS-Kinderdorf Sauerland, dessen Gründer Hermann Gmeiner Namensgeber der Schule ist.
Im Schuljahr 2008/2009 besuchen ca. 120 Kinder den Unterricht in den 6 Klassen der Schule. Davon nehmen zur Zeit 37 Kinder am offenen Ganztagsbetrieb teil.
OGS
2. Leitbild der Schule
Das Leitbild der Verbundschule orientiert sich an Hermann Gmeiners Anliegen, sich aller Kinder anzunehmen und ihrem Wesen gerecht zu werden, postuliert sich in seinen Forderungen: „Einander Halt geben“, „Einander vertrauen“, „Einander lieben“, „Einander bedingungslos zuwenden“, „Einander Fehler eingestehen und verzeihen“. Diese Maximen bilden das Leitbild der Schule ebenso ab wie das Engagement der Lehrer, Erziehung und Bildung im unterrichtlichen Handeln den Erfordernissen der Gegenwart anzupassen.
Dazu gehört die individuelle Förderung der Kinder durch differen-ziertes Arbeiten.
(Internet)
3. Pädagogische Grundorientierung
Unsere Schule wird von Kindern unterschiedlichster Herkunft besucht. Neben denen, deren Eltern ihren Kindern beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Schulkarriere bieten, indem sie sie lieben und ihnen Vorbild sind, gibt es auch die benachteiligten Kinder, die auf der Straße groß werden und die dadurch wenig Vorbildliches lernen können. Dazu kommen die Kinder aus dem SOS-Kinderdorf, die oft traumatische Erlebnisse hatten und ein geordnetes Elternhaus nie kennen lernen konnten.
Auf all diese Bedürfnisse in ihrer mannigfaltigsten Art wollen die Lehrerinnen und Lehrer diese Schule eingehen und die Kinder annehmen mit allen individuellen Stärken und Schwächen.
Diese Schule will Vorbild sein in liebevoller verständnisvoller und konsequenter Zuwendung beim Vermitteln folgender Werte:
· Hilfsbereitschaft
Akzeptanz
· anders Denkender
· anders Aussehender
· anders Sprechender
· Rücksichtnahme auf alle Lebewesen
· Achtung vor Sachwerten und dem Eigentum anderer.
Es ist für ein friedliches und fröhliches Miteinander unerlässlich, dass Kinder Regeln akzeptieren und einhalten.
Sie müssen auch lernen, dass Verstöße gegen Regeln konsequent benannt und notfalls bestraft werden.
An der Hermann-Gmeiner-Schule hat der Schülerrat, der aus dem Projekt „Demokratie in der Grundschule“ erwuchs, dazu eine Schulordnung erarbeitet, die von den Klassen gebilligt und verabschiedet wurde. Sie regelt das friedliche Miteinander aller Beteiligten und ist Basis für ein Konfliktmanagement. (Gevelndorf Pausenregeln)
Eine weitere Grundorientierung besteht in der Förderung der Bereitschaft des Kindes, lernen zu wollen durch Lob, Leistungsaner-kennung und ermutigende Erziehung.
Dazu kommt, die Vermittlung der Erkenntnis, dass Ziele jeder Art nur durch eigene Anstrengungsbereitschaft, Ausdauer und Fleiß zu erreichen sind.
Hinzu kommt die Förderung der Einsicht, dass auch Rückschläge oder Fehler helfen können, sich individuell dem gesteckten Ziel zu nähern.
Eine weitere pädagogische Grundorientierung besteht in der Erziehung zur Selbstständigkeit und zu verantwortungsbewusstem Denken und Handeln.
Diese pädagogischen Ziele zu erreichen, setzt eine vertrauensvolle und respektvolle Beziehung zwischen Kind und Lehrperson voraus. Ein ebensolcher vertrauensvoller und respektvoller Umgang muss auch zwischen Elternhaus und Schule entstehen, damit sowohl Kindererziehung als auch Schulkarriere erfolgreich werden.
4. Erziehungsauftrag
Ziel unserer Erziehung soll es sein, die Kinder schrittweise zu Urteilsfähigkeit, zu selbstständigem und verantwortungsbewusstem Handeln zu führen. Sie müssen eigene Einstellungen und Haltungen aufbauen, ihre Persönlichkeit zu entwickeln, um erfolgreich am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Dazu ist es erforderlich, festgesetzte Regeln und Strukturen anzuerkennen und einzuhalten, um in Achtung und gegenseitiger Wertschätzung miteinander zu leben.
Unser Erziehungsauftrag besteht darin, unsere Kinder stark zu machen und sie zu einer vollwertigen Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu befähigen.
Damit dies gelingen kann, sollen unsere Schüler möglichst früh soziale Verantwortung übernehmen. Bereits vom 1. Schuljahr an besprechen die Kinder in wöchentlich stattfindenden Klassenratssitzungen notwendige und sinnvolle Verabredungen, die im Miteinander des gemeinsamen Schullebens unabdingbar sind für eine Atmosphäre, in der sich alle wohl fühlen können.
Um ein soziales Netz auch zwischen den Klassen, den LehrerInnen und den Eltern zu knüpfen, tauschen sich die entsandten Klassenräte ebenfalls wöchentlich im Schülerrat aus. Hier werden Ideen fürs Zusammenleben weiterentwickelt, Regeln vereinbart, auf deren Einhaltung geachtet und bei Bedarf überarbeitet und in der Schulordnung verankert.
Durch diese Prozesse werden alle Kinder der Schule zunehmend in die Lage versetzt, mitzudenken, mitzuplanen und mitzugestalten.
Erziehung ist somit in unserer Schule mehr als Wissensvermittlung und Verhaltenstraining, da den Kindern in ihrem eigenen Lebensumfeld Einsicht in demokratische Prozesse vermittelt und demokratisches Handeln eingeübt wird. So gelingt es unseren Kindern immer besser, auf Probleme im Miteinander zu reagieren und diese selbstständig zu lösen. Aus diesem Lernprozess heraus entstand auch die Tätigkeit ausgebildeter Streitschlichter.
4.1. Schulordnung der Hermann Gmeiner Schule
1. Klassenrat und Schülerrat
2. Schulregeln
3. Pausenregeln
4. Ansingen
5. Verstoß gegen die Schulordnung
wohl fühlen. Daher ist es für das Miteinander in unserer Schule gut, einige Regeln einzuhalten. Der Schülerrat hat in den vergangenen Monaten in Absprache mit allen Klassen eine Schulordnung aufgeschrieben, die nun ab sofort für alle Schülerinnen und Schüler und alle Lehrerinnen und Lehrer gilt.
1. Klassenrat und Schülerrat
In jeder Klasse soll möglichst einmal wöchentlich der Klassenrat tagen. Neben den Dingen, die später im Schülerrat auf die Tagesordnung kommen, wird hier das besprochen, was nur die einzelne Klasse betrifft. Dabei bemer-ken wir immer wieder, dass wir Wege finden müssen, Streit zu vermeiden und Streit zu schlichten.
Die Schüler- und Klassenrat-Arbeit ist wichtig: unsere Schule ist ein gemein-sames Haus des Lernens, alle sind beteiligt. Kindern und Lehrern soll unsere Schule wichtig sein, damit es allen gut geht und alle gerne in unserer Schule leben und arbeiten.
Aus jeder Klasse werden zwei Abgeordnete für den Schülerrat gewählt, die dort die Interessen der Klasse vertreten. Die Wünsche aller Kinder können hier besprochen und weitergegeben werden. Auch Dinge, die die Kinder stören, die verbessert werden müssen, werden hier zur Sprache gebracht. Der Schülerrat tagt möglichst ebenfalls einmal wöchentlich.
Besprechungspunkte im Schülerrat waren oft das Verhalten von Kindern, Lehrern und Lehrerinnen. Lehrer und Schüler haben gemerkt, dass auffällige Schüler eher bereit sind, ihr Verhalten zu überdenken und zu verändern, wenn sie von ihren Mitschülern auf ihr falsches Verhalten aufmerksam gemacht und ihnen Lösungswege aufgezeigt wurden.
Die Tagesordnungspunkte vieler Schülerratssitzungen zeigten allen die Notwendigkeit, gemeinsam verbindliche Schulregeln aufzustellen.
2. Schulregeln
Für das Miteinander in der Hermann-Gmeiner-Grundschule ist es gut,
Regeln einzuhalten.
1. Wir wollen dafür sorgen, dass alle sich in unserer Schule wohl fühlen!
2. Wir wollen vor und nach der Schule, auf dem Schulweg, in Pausen auf dem Schulhof und im Schulhaus niemanden kratzen, beißen, schlagen, treten, niemanden an den Haaren oder der Kleidung zerren, schubsen oder kneifen und nicht spucken.
3. Wir wollen andere nicht ärgern, reizen oder beleidigen, auch nicht mit Wörtern, denn auch Wörter können weh tun.
v Was ich nicht will, dass man es mir antut,
tue ich auch keinem anderen an!
3. Pausenregeln
Alle Schülerinnen und Schüler haben den Ordnungsdienst, den die Kinder der 4. Schuljahre in den Pausen versehen, zu respektieren.
Der Ordnungsdienst achtet darauf, dass sich niemand während der Pausen im Schulhaus, außer zum Toilettengang, aufhält.
· Während der Pause soll auf den Toiletten kein Quatsch gemacht werden. Die Toilette ist kein Spielort und zum Quatsch gehören:
o über die Toilettenwände klettern
o unter den Wänden hindurchschauen
o die Toiletten verschmutzen
o das Abspülen vergessen
o Toilettenpapier rumwerfen und die Toiletten verstopfen
o Sachen anderer Kinder wegnehmen und verstecken
Deshalb dürfen nur jeweils zwei Mädchen und zwei Jungen zur Toilette hineingehen. Die Kinder des Ordnungsdienstes achten darauf. Ein Kind bleibt an der Eingangstür stehen und ein Kind geht mit hinunter bis zum Treppenabsatz vor die Jungentoilette und die Notausgangstür.
· Die Notausgangstür darf nur im Notfall geöffnet und benutzt werden. Ebenso darf das Nottreppenhaus nur im Notfall oder zusammen mit einem Lehrer oder einer Lehrerin auf dem Weg ins Untergeschoss betreten werden.
· Zum Sportunterricht nach einer großen Pause sollen Schultaschen und Sportbeutel in der Pausenhalle beim Ordnungsdienst abgestellt werden. Die Klasse stellt sich auf dem Hof zum Sportunterricht auf und wartet bis der/die Lehrer/in sie zum Umkleiden holt.
· Zur Regenpause ertönt dreimal der Pausengong. Alle Kinder bleiben in ihren Klassen, gehen zur Toilette oder spielen auf den Fluren. Die Klassentüren sind geöffnet. Alle sollen rücksichtsvoll miteinander umgehen, nicht toben oder Fangen spielen. Auf den Fluren darf Twister gespielt werden.
· Während der Hofpause können mit einem Schülerausweis im Spielebus Spielzeuge ausgeliehen werden. Im ersten Schuljahr erhalten alle Kinder einen solchen Ausweis geschenkt. Wer später seinen Ausweis verliert, kann für 0,30 € einen neuen Ausweis bei der Klassenlehrerin bekommen. Wenn beim Spiel in der Pause ein Spielgerät kaputt geht, soll das Kind es sofort melden, damit das Spielzeug repariert oder ersetzt werden kann. Wenn möglich, sollte das Kind oder die Spielgruppe z. B. den kaputten Ball ersetzen. Nach jeder Pause und nach Spielsportstunden müssen im Spielebus alle Spielzeuge aufgeräumt und an den richtigen Ort gelegt und der Spielebus soll abgeschlossen werden.
· Das Fußballspielen ist nur im aufgezeichneten Feld erlaubt, damit alle Kinder auf dem Hof genügend Platz haben ihre Spiele zu spielen.
· Alle Schülerinnen und Schüler sollen rücksichtsvoll miteinander umgehen und sich gegenseitig den Platz zum Spielen nicht wegnehmen.
· Bei Streitigkeiten sollen alle Kinder zunächst versuchen, die Auseinander-setzung mit Worten zu regeln. Falls dies nicht gelingt, soll die Aufsichts-lehrerin als Schiedsrichterin geholt werden. Alle Lehrerinnen sollen die Schüler/innen ernst nehmen und sich um die Kinder an den verschiedenen Stellen des Schulhofs kümmern. Wenn nämlich eine Lehrerin zuhört, fällt es vielen Kindern leichter, sich zu einigen.
· Während der Pause müssen die Grenzen des Schulhofs eingehalten und der Schulhof darf nicht verlassen werden.
Am Ende der Pause stellen sich alle Kinder direkt nach dem Klingeln auf und werden von ihren Lehrerinnen ins Haus geholt.
4. Ansingen
Das Ansingen beginnt montags nach der 1. großen Pause und das bedeutet, dass alle Schülerinnen und Schüler in der Pausenhalle sich sofort an die zugeteilten Klassenplätze stellen und leise sind. Keiner spielt mehr mit Karten oder Spielzeug oder macht Unsinn. Alle sollen mitsingen, dann ist das Ansingen am schönsten. Damit jeder die Folie mit dem Liedtext lesen und so auch mitsingen kann, sollen kleinere Kinder in der Runde vor den größeren Kindern stehen. Wenn in einer Klasse Gedichte oder Tänze eingeübt wurden, können diese beim Ansingen aufgeführt werden. Ebenso können hier wichtige Dinge für alle Schüler verkündet werden.
Der Schülerrat hofft, dass alle Schülerinnen und Schüler unsere Schulordnung kennen lernen und sich daran halten, damit es in unserer
friedlich und fröhlich zugeht. Wenn Dinge zu besprechen, zu klären, oder zu ändern sind, kann jede und jeder über den Klassenrat Besprechungspunkte in die Schülerratssitzungen einbringen.
5 Leistungsbeurteilung
Die Regelungen für die Zeugnisse müssen aktualisiert eingearbeitet werden – Zensuren in Kl. 2 / Versetzung, aber keine Benotung in den LZK!
Die Beurteilungskriterien für Klasse 1 fehlen noch
In unserer Schule bieten wir den Kindern die Möglichkeit vielseitig zu lernen und angemessene Leistungen zu erbringen.
Das praktizierte Verfahren zur Leistungsbeurteilung muss sich an der Realisierung und Umsetzung der aktuellen Richtlinien und Lehrpläne messen lassen.
In den ersten beiden Schuljahren erstellen die LehrerInnen in intensiver Zusammenarbeit zum Ende des Schuljahres einen individuellen Lernentwicklungsbericht für jedes Kind, der die drei wichtigen Bereiche eines pädagogischen Leistungsbegriffes berücksichtigt.
Jedes Kind kommt mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen in unsere Schule und seine Lernentwicklung ist individuell geprägt. Gezielte Beobachtungen und detailliertes Beschreiben seiner Fortschritte an Hand festgelegter Lerninhalte sind die Voraussetzungen für eine gerechte Beuteilung der individuellen Leistungen.
Die Kinder können in der Schule erfahren, dass selbstgesteuertes Lernen und eigenverantwortliche Leistung ihr Selbstvertrauen fördert und zusätzliche Lernfreude weckt.
Grundsatz:
Gemeinsame Lernzielkontrollen werden in den Stufenkonferenzen festgelegt. Die Beurteilungskriterien werden abgesprochen. Die gemeinsamen Lernzielkontrollen können durch klassenbezogene Lernzielkontrollen ergänzt werden.
In der Klasse 2 werden noch individuelle Fortschritte in der Notengebung berücksichtigt. Ab Klasse 3 gelten die festgelegten Kriterien. Im Textteil der Zeugnisse werden individuelle Fortschritte/Leistungen kommentiert.
Die Leistungsbewertung orientiert sich an den Anforderungen der Richtlinien und Lehrpläne und am erteilten Unterricht.
5. 1. Fach Deutsch:
5.1.1 mündlicher und schriftlicher Sprachgebrauch
Klasse 2:
Der Bereich Sprachgebrauch wird auf Basis der mündlichen Leistungen beurteilt.
Inhalte siehe schuleigener Arbeitsplan (Kompetenzbereiche).
Die Kompetenzbereiche bilden die Grundlage für unsere Benotungen.
Klasse 3/4:
Die Leistungen werden sowohl im mündlichen wie auch im schriftlichen Sprachgebrauch bewertet. Im mündlichen Sprachgebrauch geht es um die Beteiligung an Gesprächen in verschiedenen Unterrichtssituationen, speziell im Fach Deutsch um das Erzählen, Vortragen, Diskutieren.
Die Beurteilung der schriftlichen Leistungen- erfolgt auf der Basis von Literatur: „Aufsätze beurteilen“. Die Kinder werden angeleitet, schriftliche Texte in Einzelarbeit oder in Gruppenarbeit in Schreibkonferenzen nach vorher festgelegten Kriterien zu überarbeiten. Erst der überarbeitete Text wird zensiert. Zu jeden Text gibt es eine differenzierte Rückmeldung über gelungene und weniger gelungene Elemente.
Einmal im Jahr sollen die parallelen Klassen Arbeiten austauschen und sich über die Bewertung verständigen.
5.1.2 Rechtschreibung
Klasse 2:
Ab dem 2. Schulhalbjahr finden sich auf den Lernzielkontrollen Rückmeldungen durch Symbole und in besonderen Fällen durch einen Kommentar.
Auf dem Elternabend zum 2. Schulhalbjahr werden die Eltern über die Bedeutung der Symbole informiert. Diese Symbole sind nicht eine versteckte Benotung!
Wir schreiben differenzierte Lernzielkontrollen, die wir individuell beurteilen. Den Eltern wird die Bewertung transparent gemacht. Im Zeugnis können unterschiedliche Leistungen mit gleichen Noten bewertet werden, um individuelle Leistungen der Kinder berücksichtigen zu können.
Die Kriterien für die individuelle Beurteilung werden den Eltern am Elternabend zum zweiten Schulhalbjahr transparent gemacht.
Inhalte siehe schuleigener Arbeitsplan.
Schuleigene Arbeitspläne müssen entwickelt werden / Hinweis auf Lernaufgaben, Stoffverteilungspläne etc.
Klasse 3/4:
Ab Klasse 3 werden in den Lernzielkontrollen mehrere Kompetenzen zur Rechtschreibung abgefragt. (Diktat, Lückentext, Ableitungen, Fehlersuche, Regelanwendung, Wörterbucharbeit, …)
Genauere Absprachen über Texte, LZK-Zusammenstellung und deren Beurteilung treffen die Jahrgangsteams.
Für die Beurteilung der Rechtschreibleistung sollten zusätzlich zu den LZKs Diagnoseverfahren (z.B. Hamburger Schreibprobe) eingesetzt werden, bei der ungeübte Wörter/Kurztexte verfasst werden. Dadurch kann die Beurteilung der Rechtschreibleistung in freien Textproduktionen entfallen.
Klasse 2:
Der Stolperwörterlesetest wird zu Beginn und Ende der Klasse 2 (Tempo, Sinnentnahme) durchgeführt.
Eine weitere Möglichkeit der Rückmeldung erhalten wir durch das Leseportal „Antolin“.
Lesemalbilder und Kurztexte mit textbezogenen Fragen dienen der Lesediagnose und Rückmeldung des Lesestandes. (zum Beispiel die Ordnerreihe „Leseschritte“ für Klasse 1-4)
Zu bewerten sind Sinnentnahme und Lesetempo.
Klasse3/4:
Grundlage zur Beurteilung der Leseleistung sind die Diagnostikinstrumente aus dem Leseordner Klasse 3 und 4, die Ergebnisse der VERA-Vergleichsarbeiten und verschiedene Angebote zum Lesen, sowie die Ergebnisse im leseportal „Antolin“..
zusätzliche, allg. Anmerkungen – in Text einarbeiten
Grundlegende Voraussetzung und Ziel der Lesekompetenzförderung ist die Lesemotivation.
In der Hermann-Gmeiner-Schule ist das Leseparadies auf dem unteren Flur beliebtes Ziel für ganze Klassen und einzelne Kinder. Das Gleiche gilt für die Schülerbücherei in der Grundschule Gevelndorf.
Einen besonderen Anreiz Bücher sinnentnehmend zu lesen, bietet das Leseförderprogramm Antolin. Zusätzliche Lesefördermaterialien (Leseschritte Klasse 2 bis 4) werden angeboten.
Zur Überprüfung der Lesekompetenz stehen Lesetests (z.B. Stolperwörter-Lesetest) zur Verfügung. Es gibt die Möglichkeit für Klassen am Lesefitnesstraining der Zeitschrift „Floh“ teilzunehmen.
Klasse 3/4:
Eine Materialsammlung wird vom Kollegium erstellt. (ähnlich dem Ordner zum Lesen) und ergänzend zu den Übungen im Lehrwerk Xalando von den Kindern bearbeitet.
Die Stufenkonferenzen entscheiden über Lernzielkontrollen und deren Beurteilung.
Leistungsmessung/Leistungsbeurteilung
Die Leistungsbewertung orientiert sich an den Anforderungen der Richtlinien und Lehrpläne und am erteilten Unterricht.
5.2. Fach Mathematik
Im Bereich Mathematik fließen neben den schriftlichen auch die mündlichen Leistungen in die Leistungsbewertung ein.
Zu den mündlichen Leistungen zählen u. a. Sachaufgaben entschlüsseln, d. h. Informationen aus Bildern und Texten entnehmen, Lösungswege finden und aufzeigen und in Aufgaben umsetzen.
Die Lernzielkontrollen im Fach Mathematik orientieren sich am eingeführten Lehrwerk und werden größten Teils dem Lehrerhandbuch entnommen.
Dort finden sich auch Bepunktungstabellen, nach denen die Tests in den Klassen 2.2, 3 und 4 benotet werden.
Zu jeder Lernzielkontrolle gibt es eine schriftliche Rückmeldung zu jedem Aufgabentyp, die die Stärken und Schwächen der Kinder aufzeigt. Kinder haben die Möglichkeit im (Förder)unterricht unter Anleitung oder mit entsprechendem Fördermaterial ihre Lerndefizite aufzuarbeiten.
Im 3. Schuljahr können zudem die Ergebnisse der Lernstanderhebungen VERA herangezogen werden.
5.3. Fach Englisch
Grundlagen der Leistungsbewertung im Englischunterricht sind der erteilte Unterricht sowie für die 4. Klassen im Schuljahr 2010/2011 die verbindlichen Anforderungen des Lehrplans von 2003. Für die Klassen 1 – 3 gelten die Kompetenzerwartungen des Lehrplans von 2008, die dann ab dem Schuljahr 2011/2012 für die Klassen 1 – 4 gelten.
Die Leistungsbewertung bezieht sich auf alle Bereiche des Faches. Vorrangig werden das Hör-/ Hör- Sehverstehen, das Sprechen und das Leseverstehen bewertet.
Die Kriterien für die Bewertung sind Kommunikationsbereitschaft und –fähigkeit, Verständlichkeit und Verfügbarkeit elementarer Redemittel. Dabei wird die kommunikative Leistung höher als die sprachliche Richtigkeit bewertet.
Als Leistungen werden zur Bewertung mündliche und praktische Beiträge im Unterricht, gelegentliche nicht benotete kurze schriftliche Übungen sowie ab Schuljahr 2011/2012 ab Klasse 3 zusätzlich kurze schriftliche Arbeiten herangezogen. Diese Arbeiten überprüfen komplexe Leistungen und orientieren sich an konkreten kommunikativen Funktionen in kindgerechten, authentischen Situationen. Die Arbeiten werden bewertet, aber nicht benotet.
5.4. Fächer Sachunterricht/Religion
Die Leistungen im Fach Sachunterricht und im Religionsunterricht werden bewertet auf der Grundlage der mündlichen Mitarbeit, Eigeninitiative z. B. bei Vorträgen und Referaten oder beim Sammeln von Materialien, den Fertigkeiten im Umgang mit Materialien, der Verknüpfung mit Vorwissen, dem Einsatz bei Gruppenarbeiten, der Verbindung von Theorie und Praxis, der Heft- und Mappenführung sowie der Lernzielkontrollen/Tests.
5.5. Fach Musik
Die Leistungen im Fach Musik werden bewertet auf der Grundlage der mündlichen Mitarbeit und der Einsatzbereitschaft in den verschiedenen Bereichen des Fachs. Mitgebrachte Kenntnisse und Fähigkeiten, z. B. Notenkenntnis und/oder das Spielen eines Instrumentes bzw. die Mitgliedschaft in einem Chor sind von Vorteil, fließen aber nicht in die Benotung ein.
5.6. Kunst
Die Inhalte des Kunstunterrichts werden von den Fachlehrern in Fachkonferenzen festgelegt. Für jedes einzelne Thema wird ein Kriterienkatalog (z. B. Umsetzung des Themas, Kreativität, Sorgfalt in der Ausführung…) mit den Kindern erarbeitet. Dieser dient zur Notenfindung.
5.7. Sport und Schwimmen
Die Kriterien de Leistungsmessung orientieren sich an den Anforderungen des Lehrplans, an den Absprachen der Fachlehrer an den Leistungsanforderungen der Bundesjugendspiele, Sportabzeichen, Schwimmabzeichen usw.
Beurteilt werden die individuellen Leistungen wie Leistungswille, Einsatzbereitschaft und Ausdauer, Teamfähigkeit und Fairness.
6. Unterricht
6.1 Allgemeine Kriterien
6.2 Kooperation der Standorte
- müssen noch erstellt werden –
6.3 Individuelle Förderung
Im Mittelpunkt unterrichtlichen Handelns steht das Kind mit seiner Persönlichkeit. Dazu gehört eine Analyse seiner bisherigen Entwicklungsgeschichte, seiner Vorerfahrungen und seiner Art der Erschließung neuer Inhalte. Aus der Entwicklungs- und Lernpsychologie wissen wir, dass jedes Kind seine individuelle Zugangsweise zu Phänomenen hat. Daher müssen mehrkanalige Angebote gemacht werden, um jedem Kind seine Chance zur Eröffnung neuer Aspekte zu geben. Diese Erfahrungen soll das einzelne Kind möglichst selbstständig machen können; ein differenziertes und strukturiertes Material hilft dabei ebenso wie die persönliche Zuwendung der unterrichtenden Lernbegleiter.
Über eine Differenzierung hinsichtlich des Lernumfangs und der Anforderung in den einzelnen Aufgaben hinaus wird Förderunterricht in der Klasse und auf der Stufe teilweise klassenübergreifend angeboten. Um Kindern mit Defiziten helfen zu können, wird auch die Teilnahme eines Kindes am Förderunterricht einer unteren Klassenstufe angestrebt; ebenso wird bei leistungsstärkeren Kindern geprüft, inwieweit die Teilnahme am (Förder-) Unterricht dem einzelnen Kind bei seiner Entwicklung hilfreich sein kann.
6.4. Schuleingangsphase
Angestrebt ist die Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten und den Kindertageseinrichtungen, um die Kinder von Anfang an individuell fördern zu können. Alle Kinder werden in den ersten Schulwochen – etwa bis zu den Herbstferien – beobachtet und getestet, um deren individuellen Förderbedarf festzustellen. Daraus ergibt sich die Zuteilung zu den einzelnen Förderbereichen.
Basale Wahrnehmung:
In Kleingruppen können die Kinder Materialien zur visuellen Wahrnehmung bearbeiten wie z. B. Puzzles, Bildpaare finden, Sortieren von Gegenständen, Wimmelbilder, Fehlersuchen bei Bilderpaaren. Zur Förderung der auditiven Wahrnehmung bieten sich Hörmemory, Reimwörter, geeignete Computerprogramme (Lernwerkstatt), Geräuscharten, Anlautspiele usw. an. Die taktile Wahrnehmung fördern die Kinder durch Umgang mit Fühlkisten, Spiele zur Körper- und Raumwahrnehmung, Bewegungslieder, Kim-Spiele und weitere. Bei der motorischen Wahrnehmung achten wir z. B. auf die Förderung der Auge-Hand-Koordination, der Ausprägung des Gleichgewichtssinns, der Körperspannung, Raum-Lage-Koordination und Überkreuzung der Körpermitte.
Motorik:
Die Förderung der Feinmotorik beinhaltet u.a. die korrekte Stifthaltung, der Umgang mit Knetmaterialien, Schneiden, Nachspuren, Kleben, Reißen, Aus- und Nachmalen.
Die Grobmotorik wird während des Unterrichts im Klassenraum, in der Turnhalle und auf dem Schulhof gefördert. Maßnahmen hierzu sind Bewegungslieder und –spiele, Gleichgewichtsübungen, Finger- und Körperspiele, Laufspiele, Balancieren, Hüpfen, Wurfübungen, Klettern, Umgang mit der „Move it – Box“, Parcourarbeit, Pedalo- und Rollbrettfahren, Stelzenlaufen, Seilchenhüpfen, Hula-Hoop, Hüpfbälle, verschiedene Ballspiele, Klettern im Wald oder auf Spielgeräten ... . Auf dem Schulhof der Hermann-Gmeiner-Schule befindet sich der „Schulbus“ als Aufbewahrungsraum für die Spielgeräte, in der Gevelndorfer Grundschule nutzen die Kinder u.a. in der Pause die Turnhalle.
Verhalten:
Vielen Kindern fällt es heute zunehmend schwer, positive Kontakte zu anderen aufzunehmen, sich in eine Gruppe einzufügen, aufeinander einzugehen, sich zurückzunehmen und Konflikte konstruktiv auszutragen. Daher ist soziales Lernen ein wichtiger Bestandteil des schulischen Lebens geworden. Im Alltagsgeschehen werden Defizite aufgearbeitet und die sozialen Kompetenzen gefördert.
Durch gemeinsame Aktionen, Erfahrungen und Erfolgserlebnisse soll ein Gemeinschaftsgefühl entwickelt werden.
In vielen Fällen sind die Verhaltensauffälligkeiten die Folge von Wahrnehmungs- und Motorikproblemen.
Um Verhaltensauffälligkeiten entgegenzuwirken, wird eine Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen angestrebt:
Ein detailliertes Konzept wird noch erstellt.
Konflikte sollen möglichst von den Kindern gelöst werden. Die Handhabung von Streitangelegenheiten der Kinder untereinander ist unter dem Punkt Streitschlichter ausführlicher erläutert. Hier fließt auch die Arbeit von Klassen- und Schülerrat mit ein.
6.4 Schüler mit Migrationshintergrund
Viele unserer Kinder mit Migrationshintergrund leiden unter erschwerten Bedingungen. Zu Hause wird oft die Herkunftssprache gesprochen, im Unterricht wird erwartet, dass die Kinder in Deutsch grammatikalisch richtig und orthographisch fehlerfrei arbeiten.
Um diesen Kindern eine wirksame Hilfe bieten zu können, gibt es ein spezielles Förderkonzept der Schule ( siehe Konzept zur Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund).
Durch innere und äußere Differenzierung sollen Defizite erkannt und beseitigt werden. Der Umfang der äußeren Differenzierungsmaßnahmen hängt von der Zahl der zur Verfügung stehenden Lehrerstunden ab.
7. Lernen lernen
8. Außerunterrichtliche Aktivitäten / Schulleben / Elternarbeit
- Betreuung siehe Porträt
- OGS
- Projektwochen (oder bei Unterricht)
- Fördervereine
- Kooperation mit Hort und Kinderdorf siehe auch Pkt. 11
- außerschulische Partner und Lernorte
- Radfahrausbildung
- Kooperation mit Astrid Lindgren / Erich Kästner
9 Gender Mainstreaming
Hier geht es nicht darum, ein Geschlecht als benachteiligt oder unterstützenswert zu beurteilen, sondern Jungen und Mädchen neue Anreize zu bieten, die sie auf Grund ihrer tradierten Geschlechterzuordnung und ihren eignen Annahmen, was ein „richtiges“ Mädchen oder ein „richtiger“ Junge zu tun hat, nicht ausprobieren oder sich zutrauen würden.
Das bedeutet für uns:
- Rollenstangen
- Schaukeln
- Klettern
- Torwand
- Basketballkorb
- Fußball sowohl für Mädchen als auch Jungen
- Rückzugsbereiche
10 Medienkonzept komplett aus Schulprogramm Gev. alt übernommen
Medien bestimmen unseren Alltag. Sie sind allgegenwärtig und integriert in jeglichen Unterricht. Es ist darüber hinaus notwendig, Medien als Unterrichtsinhalt anzubieten.
Medienerziehung könnte im Sachunterricht bei der Betrachtung von Werbung und Konsum und im Deutschunterricht im Rahmen des Zeitungsprojektes stattfinden.
Ein wesentlicher Gesichtspunkt ist, den Spaß am Lesen zu entwickeln. Wir sind uns durchaus bewusst, dass die Grundlage schon im Elternhaus im vorschulischen Bereich gelegt werden müsste, z.B. durch Betrachten und Vorlesen von Bilderbüchern.
Wir können in unserem Unterricht dem Buch eine wichtige Rolle zuweisen, auch durch Betrachten und Vorlesen von Bilderbüchern im 1. Schuljahr, durch regelmäßiges Vorlesen z.B. im Rahmen der Gestaltung des Wochenbeginns, während der Frühstückspause, zu besonderen Anlässen wie Weihnachten.
Wir stellen Bücher und Lexika als Informationsquellen vor. Bücher stehen in der Klassenbücherei und sind stets greifbar.
Vor allem aber sind Bücher etwas zur Unterhaltung und zum Spaß haben, sie lassen uns lachen, sie sind spannend. Darum bieten wir den Schülern den regelmäßigen Besuch in unserer Schülerbücherei an und stellen ihnen die Stadtbücherei in Lüdenscheid vor.
Selbstverständlich gehört zur Medienerziehung auch, dass die Kinder lernen sorgsam mit ihnen umzugehen. Hefte und Stifte müssen ordentlich behandelt werden, Bücher sollten auch von dem nächsten Jahrgang noch benutzt werden können. Wir müssen mit den Kindern üben, diese Sorgfalt als selbstverständlich anzusehen.
Eins der meistbenutzten Medien ist wohl das Fernsehen. Als Unterrichtsmittel wird es bei uns so gut wie gar nicht benutzt, abgesehen von Video oder DVD – Filmen.
Sie werden zur Information während oder als Abschluss einer Unterrichtseinheit gezeigt. Dadurch ist aber schon die zeitliche Begrenzung vorgegeben.
Es zeigt sich aber auch gerade bei diesen Filmen, wie wenig die Kinder durch die Bilderflut aufnehmen, wenn ihnen nicht ab und zu eine Denkpause angeboten wird.
Wissenschaftliche Berichte weisen immer wieder auf die schädlichen Nebenwirkungen von zu hohem Fernsehkonsum hin, angefangen vom Bewegungsmangel bis hin zu Albträumen nach gruseligen Filmen, die zu später Zeit gesendet werden. Hier muss das Gespräch mit den Eltern einsetzen. Wohlwissend, dass wir Eltern und ihre Beurteilung des Fernsehkonsums ihrer Kinder nicht ändern können, sollten wir ihnen die Folgen für die schulische Leistung ihrer Kinder immer wieder deutlich zu machen versuchen.
Das Thema Fernsehkonsum kann mit den Eltern auf Klassenpflegschaftsabenden besprochen werden. Alternativen zum Fernsehen sind natürlich alle gemeinsamen Aktivitäten von Eltern und Kindern, aber auch der Besuch von Sportvereinen, Musikschulen, Lesenachmittage in der Stadtbücherei und vieles mehr.
Selbstverständlich kann das Fernsehen aus unserem Alltag nicht weggedacht werden. Um so wichtiger ist es, dass die Kinder lernen, es bewusst einzusetzen. Sie sollten daran gewöhnt werden, sich die Sendungen, die sie sehen möchten, auszuwählen.
Das Spielen und Internet surfen mit und am PC ist keine Alternative zum Fernsehen. Natürlich gibt es gute Spiele für den PC, mit denen die Kinder lernen oder ihre Konzentration fördern können. Sie haben ein Gütesiegel und sind daher leicht zu erkennen.
Der PC ist ein Medium, das den Kinder zu selbständigem Erarbeiten von sachkundlichen Themen dienen kann. Kinder können auch Aufgaben zur Festigung von Fertigkeiten im Rechnen, Schreiben und Lesen üben. Geschichten können am PC leichter überarbeitet werden. Die Kinder können erfahren, dass der PC ein sehr nützliches, bequemes Arbeitsmittel sein kann und natürlich auch ein tolles Spielzeug.
Es geht aber darum, mit diesen modernen Medien verantwortungsbewusst umzugehen. Die Kinder sollen angeleitet werden, sie sinnvoll zu nutzen und zu gegebener Zeit auch wieder auszuschalten.
Die Kinder müssen lernen, alle Medien sachgerecht zu behandeln. Sie müssen Sinn und Zweck der Medien erkennen und sie für ihre Aufgaben selbständig einsetzen können.
Zur sinnvollen und erfolgreichen Nutzung von Medien aller Art gehört eine Medienkompetenz. Gerade im Bereich der neuen Medien (PC) ist der Erwerb und der Ausbau der Medienkompetenz von besonderer Bedeutung, da dieser Bereich für die meisten von uns neu ist. Viele Schüler bringen „gesichertes Halbwissen“ mit, viele nutzen den PC zu Hause intensiv als Spielgerät, etliche kennen sich bereits sehr gut im Internet aus. Hier liegt für Lehrer eine besondere Herausforderung, da sie nur dann den Schülern den PC als Lern – Maschine nahe bringen können, wenn sie überzeugend darstellen, dass PC – Arbeit mehr ist als Spiel und Spaß. Der Lehrer muss so fit im Umgang mit Hard- und Software sein, dass er die Schüler dazu motiviert, die angebotenen Programme und Inhalte oder Aufgaben zu erledigen.
Wir wollen als Lehrer Kompetenz im Umgang mit dem PC erwerben bzw. ausbauen
Ø im Umgang mit dem Schreibprogramm „Word“
Ø im Umgang mit den Lernprogrammen, die an unserer Schule im Einsatz sind
Ø im Umgang mit dem Internetbrowser, um die für den Unterricht relevanten Seiten sachgerecht nutzen zu können
Ø im Umgang mit Peripheriegräten wie Scanner und Kamera um diese sinnvoll nutzen zu können.
Viele Lehrer bringen Kenntnisse aus dem privaten Sektor mit. Diese nutzen wir, greifen Ressourcen einzelner auf und nutzen sie in schulinternen Lehrerfortbildungen. Daneben nutzen wir die Angebote der Fortbildung.
Neben der Nutzung der Programme ist eine Betreuung der Hardware notwendig. Dazu gehört, dass ein oder mehrere Kollegen eine erste Fehleranalyse und
-beseitigung beherrschen. Eine entsprechende Fortbildung dazu wurde absolviert bzw. ist geplant.
11.Elternarbeit und Kooperation
ggf. hier die Kooperationsverträge einfügen
K:\Verwaltung\Gemeinsame Dateien\Schulprogramm\Bearbeitung 2011\Schulprogramm Entwurf 11.doc